Domkonzert am 11. November 2018

Beim Domkonzert am Sonntag, 11. November, erklang die Messe in As-Dur von Franz Schubert, dazu von Josef Schmid das Offertorium "Terra tremuit" sowie zwei Präludien für Orgel. Unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz sangen der Domchor und die Junge Domkantorei, begleitet vom Domorchester sowie Domorganist Msgr. Hans Leitner.

"Terra tremuit" - die Erde erbebte, so heißt es im Offertorium des Ostersonntags. Dieses Erdbeben, das sich erst wieder beruhigt, wenn Gott sich zum Gericht erhebt (Psalm 76), war im Liebfrauendom in der höchst eindrucksvollen Vertonung für Chor und Orchester durch Josef Schmid (1868-1945) für die Zuhörer/innen wirklich spürbar, ehe sich das Beben in eine österlich-freudige Halleluja-Fuge auflöste.

Danach spielte Domorganist Msgr. Hans Leitner zwei Präludien (Op. 55, D-Dur und F-Dur), ebenfalls von Josef Schmid komponiert, seinem Vorgänger im Domorganistenamt von 1901-1944.

Schließlich erklang die große Messe in As-Dur von Franz Schubert, ein Werk, das sich ebenso durch fromme Innigkeit wie durch meisterhafte Kompositionstechnik auszeichnet. Zusammen mit dem Domchor, der Jungen Domkantorei und dem Domorchester waren dabei die international renommierten Gesangssolisten Silke Evers (Sopran), Regine Jurda (Alt), Richard Resch (Tenor) und Christian Hilz (Bass) zu hören. Die Gesamtleitung hatte Domkapellmeisterin Lucia Hilz.