Konzert für Orgel und Chor am 18. September

Im Rahmen der sommerlichen Orgelkonzerte im Münchner Liebfrauendom gestalten das Konzert für Orgel und Gesang am Mittwoch, 18. September, um 19.00 Uhr Domorganist Monsignore Hans Leitner und die Junge Domkantorei München unter der Leitung von Benedikt Celler. Es erklingen Werke u.a. von Lasso, Schütz, Bach, Bruckner und Kodály.

Programm

Orlando di Lasso (um 1532 – 1594)
    „Jubilate Deo“ 
    „Domine, labia mea aperies“
    (aus den „Sacrae Cantiones“)

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
    „Ehre sei dir, Christe“ 
    (aus der Matthäuspassion)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
    Allabreve D-Dur BWV 589

Knut Nystedt (1915 – 2014)
    „Laudate“

Maurice Duruflé (1902 – 1986)
    „Ubi caritas et amor“
    (aus den Vier Motetten über Gregorianische Themen op. 10)

Vinzenz Goller (1837 – 1953)
    Festpräludium für Orgel in memoriam Anton Bruckner
    (Motive aus der 5. Symphonie)

Anton Bruckner (1824 – 1896')
    „Os justi meditabitur“

Filippo Capocci (1840 – 1911)
    Sonata g-minore

Urmas Sisask (*1960) 
    „Ave Maria“

Zoltán Kodály (1882 – 1967)
    „Laudes organi“
    Fantasie über eine Sequenz aus dem 12. Jahrhundert 
    für gemischten Chor und Orgel 


Hans Leitner wurde 1961 in Traunstein geboren. Nach dem Abitur studierte er Katholische Theologie, katholische Kirchenmusik und das Konzertfach Orgel in München.
1982-1989 war er ständiger Vertreter seines Lehrers, des Domorganisten Prof. Franz Lehrndorfer am Münchner Liebfrauendom. 1988 gewann er den Rottenburger Improvisations-Wettbewerb. Nach seiner Priesterweihe 1990 wirkte er als Kaplan in München-Milbertshofen. 1992 wurde er als Domorganist und Domvikar an den Hohen Dom St. Stephan zu Passau berufen, wo er auch als Orgelsachverständiger der Diözese Passau wirkte.
Seit Herbst 2003 ist Hans Leitner Domorganist und Domvikar am Dom Zu Unserer Lieben Frau in München.
An der Hochschule für Musik und Theater München hatte er von 2003 – 2011 einen Lehrauftrag für Liturgik und Kirchenmusikalische Praxis inne. Hans Leitner ist Herausgeber verschiedener Orgelwerke und Verfasser von Beiträgen zu musikgeschichtlichen, organologischen und theologischen Themen. Zahlreiche CD- und Fernsehaufnahmen sowie Kompositionen für Orgel, Chor- und Bläsersätze dokumentieren sein umfangreiches künstlerisches Schaffen. 2012 wurde ihm von Papst Benedikt XVI. der Titel „Monsignore“ verliehen.
Zwischen Herbst 2016 und Herbst 2018 leitete er kommissarisch die Münchner Dommusik.

Die Junge Domkantorei München besteht seit 1999 als gemischter Jugendchor am Dom Zu Unserer Lieben  Frau. Die Sängerinnen und Sänger im Alter von etwa 15 bis 25 Jahren, die vorher Mitglieder der Domsingknaben und der Mädchenkantorei waren, treffen sich zu einer Gesamtprobe pro Woche sowie zweiwöchigen Stimmproben und erhalten Einzelstimmbildung. Sowohl eigenständig als auch in Zusammenarbeit mit dem Domchor werden unter der Leitung von Benedikt Celler Konzert- und Gottesdienstprogramme der A-cappella- und der Oratorienliteratur sowie auch in kleineren Formationen Vespern gestaltet. 

Benedikt Celler absovierte während seiner Schulzeit ein Jungstudium in Orgel bei Prof. Edgar Krapp an der Hochschule für Musik und Theater München, bevor er dort anschließend Kirchenmusik, Orgel und Chorleitung u.a. bei Prof. Bernhard Haas und Prof. Michael Gläser studierte. Seit 2016 versieht er die Stelle des Domorganisten am Freisinger Mariendom. Parallel dazu wurde Benedikt Celler als Assistent an den Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau berufen, wo er die Domsingknaben, die Mädchenkantorei und die Junge Domkantorei leitet und Dirigate mit den weiteren Ensembles zu seinen Aufgaben zählen.