Probenwochenende des Domchors in Benediktbeuern

Von Freitag, 26. Februar, abends bis zum Sonntag, 28. Februar probte der Domchor das Programm der kommenden Wochen und Monate bei einem Intensiv-Probenwochenende im Kloster Benediktbeuern.

Trotz der Ende Januar einsetzenden Krankheitswelle waren fast 60 Sängerinnen und Sänger des Domchors am Freitagabend mit Zug oder Auto nach Benediktbeuern zu einem intensiven Probenwochenende im dortigen Kloster gefahren.

Und gleich nach Ankunft und Abendessen gab es noch am Freitagabend die erste Probe: Die "Festmesse in C" (op. 32) von Josef Schmid, der in der ersten Hälfte des 20. Jh. Münchner Domorganist war und dessen 150. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, stand auf dem Probenplan. Anton Zapf, der Leiter des Domchors, dirigierte, am Flügel des herrlichen Barocksaales des Klosters begleitete Benedikt Celler, der Assistent der Münchner Dommusik.

Am Samstag gab es dann drei weitere mehrstündige Proben, außer der Festmesse von Josef Schmid wurde auch dessen Offertorium "Terra tremuit" einstudiert sowie die sechsstimmige Messe in F-Dur von Ludwig Berberich. Abends war dann auch ein wenig Zeit für ein gemütliches Beisammensein, das dem besseren Kennenlernen der Sängerinnen und Sänger untereinander diente.

Zum Abschluss stand dann am Sonntagvormittag Mozarts "Orgelsolo-Messe" KV 259 auf dem Programm, ehe es nach dem Mittagessen zurück nach München ging. Ein intensives, auch ein wenig anstrengendes, aber schönes und hilfreiches Wochenende für Sängerinnen und Sänger, Chorleiter und Korrepetitor!